Denn wie beim Kondom gilt bei der PrEP: Wenn’s schief geht, sind meist Anwendungsfehler der Grund. „Durchbruchsinfektionen sehen wir vor allem zu Beginn und zum Ende der PrEP, also aufgrund unzureichender Einleitung, nicht ausreichender Blutspiegel sowie unzureichender Schutzabsicherung“, sagt Dr. Axel Jeremias Schmidt, Arzt, Epidemiologe und Medizinreferent der Deutschen Aidshilfe. „Wir vermitteln darum auf eingängige Weise, was nötig ist, um Schutz herzustellen. Damit nehmen wir Anwender*innen Unsicherheiten – und unterstützen die wirksame Anwendung der PrEP in mehr Fällen als bisher.“
